Alternative der Woche: Nextcloud

Alternative der Woche: Nextcloud

Steuerberater nutzen WhatsApp für Mandantendaten. Gmail für Kanzlei-Kommunikation. Und wundern sich über DSGVO-Probleme. Was fehlt, ist nicht noch eine Richtlinie – was fehlt, ist eine Infrastruktur, die Datenschutz nicht nur verspricht, sondern liefert.

Warum Nextcloud die konkrete Alternative ist

Nextcloud Infrastruktur
Nextcloud Infrastruktur

Nextcloud ist eine selbstgehostete Plattform für Dokumente, Kalender, Aufgaben und Mandantendaten. Sie läuft auf Servern, die Sie kontrollieren – nicht auf Servern eines Konzerns. Und das macht den Unterschied:

  • DSGVO wird eingehalten, nicht nur auf dem Papier. Keine Datenweitergabe, kein Scanning, kein Tracking.
  • Mandanten können Dateien über sichere Upload-Links hochladen. Ohne WhatsApp, ohne E-Mail-Anhang, ohne privates Handy.
  • Löschpflicht ist umsetzbar. Weil die Daten dort liegen, wo die Kanzlei entscheidet – nicht bei Meta oder Google.
  • Vollständige Zugriffskontrolle. Wer sieht was? Wer darf was? Alles nachvollziehbar, alles kontrollierbar.

Was Nextcloud für eine Kanzlei leistet

Nextcloud ist mehr als Cloud-Speicher. Für eine Steuerberaterkanzlei bedeutet es:

  • Dokumentenverwaltung: Alle Mandantendaten an einem Ort – strukturiert, verschlüsselt, revisionssicher.
  • Sichere Upload-Links: Mandanten laden Dokumente direkt in die Kanzlei-Cloud hoch. Kein WhatsApp, kein E-Mail-Anhang.
  • Kalender und Aufgaben: Kanzlei-Organisation an einem Ort, nicht verteilt über fünf Apps.
  • Verschlüsselte Speicherung: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für sensible Mandantendaten.
  • ActivityPub-Integration: Nextcloud spricht Fediverse – dezentrale, interoperable Kommunikation.

Der Vergleich: Nextcloud vs. WhatsApp/Gmail

WhatsApp / GmailNextcloud
DatenstandortKonzern-Server (USA/irisch)Eigener Server (DSGVO-konform)
VerschlüsselungTeilweise / KontroversEnde-zu-Ende möglich
LöschpflichtNicht kontrollierbarVollständig umsetzbar
ZugriffskontrolleKeineFeingranular pro Mandant
DSGVO-KonformitätVersprochenGeliefert
NachvollziehbarkeitKeineVollständig

Warum selbstgehostet die Kanzlei schützt

Bei WhatsApp und Gmail liegen die Mandantendaten auf Servern eines Konzerns. Die Kanzlei hat keine Kontrolle. Der Anbieter entscheidet, was mit den Daten passiert. Die DSGVO-Richtlinie steht in der Schublade – aber die Infrastruktur stimmt nicht.

Bei Nextcloud liegen die Daten auf Servern, die die Kanzlei kontrolliert. Das heißt:

  • DSGVO wird nicht nur versprochen, sondern eingehalten.
  • Die Kanzlei behält den Zugriff – auch wenn ein Mitarbeiter geht, auch wenn ein Mandat endet.
  • Regulatorische Anforderungen sind abgedeckt – weil die Infrastruktur kontrollierbar ist.

Der häufigste Einwand: „Ich bin Steuerberater, nicht IT-Abteilung"

AUSGABE #2 · MAI 2026
ZENDIT MIKROKONFERENZ
Digital wie 2004
Warum viele heute noch wirken wie von vorgestern
Mi, 13. Mai 2026 · 10:30 – 12:00 Uhr
Online · Kostenfrei · Pay what you want
Datenhoheit Nextcloud DSGVO Fediverse
Digital wie 2004 –
Warum das heute noch ein Problem ist
Datenhoheit, DSGVO & zeitgemäße Zusammenarbeit
Viele organisieren sich digital noch wie vor 20 Jahren: Zehn Apps, kein Zusammenhang, Daten überall verstreut. Was bedeutet „digital“ 2026 wirklich?
🔒
Daten dort, wo man sie kontrolliert
Nicht bei Big Tech. Bei dir.
🔗
Tools, die miteinander sprechen
Nextcloud, Kalender, Chat – alles vernetzt.
🛡️
DSGVO-konforme Kommunikation
Kein WhatsApp für Mandantendaten.
🏠
Ein Ort statt zehn Apps
Dein digitales Büro unter deiner Kontrolle.

Frau arbeitet am Laptop mit digitalen Sicherheits-Icons; symbolisiert sichere, DSGVO-konforme digitale Beratung und ein strukturiertes Digital Office

Digitale Beratung starten – sicher, souverän und ohne Tool-Chaos

Immer mehr Selbstständige, BeraterInnen, Coaches oder HeilpraktikerInnen möchten ihre Beratung digital anbieten. Doch viele fühlen sich schnell überfordert: zu viele Tools, zu viele technische Entscheidungen, zu viel Unsicherheit rund um Datenschutz und rechtliche Vorgaben. Gleichzeitig besteht der Wunsch, online professionell aufzutreten – ohne sich zu verbiegen oder ständig Angst vor Fehlern zu haben.

Die gute Nachricht: Eine digitale Beratung lässt sich einfach, sicher und kostengünstig aufsetzen. Dieser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie du eine DSGVO-konforme, rechtssichere und übersichtliche digitale Arbeitsumgebung aufbaust, die ohne Technik-Stress funktioniert.


1. Rechtliche Sicherheit – das Fundament digitaler Beratung

Wer digitale Beratung startet, steht oft vor der Frage: Welche Tools darf ich überhaupt nutzen?
Die Anforderungen sind je nach Branche unterschiedlich, aber eines gilt immer: Die Daten deiner Klient*innen müssen geschützt sein.

Wenn du deine Leistungen über die Krankenkasse abrechnest oder auf einen zertifizierter Videodienst angewiesen bist, reichen normale Tools wie Zoom, Teams oder Google Meet nicht aus, daher:

Zertifizierte Videoplattform nutzen

Ein zuverlässiger, zertifizierter Anbieter ist z. B. Red Connect:

  • kostenloser, zertifizierter Video-Raum

  • keine Installation

  • ideal für den Start

  • rechtlich abgesichert

  • optional Pro-Version für 19 €/Monat

Die Zertifizierung ist entscheidend, wenn du über Krankenkassen, öffentliche Träger oder Bildungsgutscheine abrechnen möchtest. Eine Übersicht der Anforderungen findest du auch bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Ein zertifizierter Video-Raum ist damit der erste Baustein deiner sicheren digitalen Praxis.


2. Professionelle Website – dein digitales Schaufenster

Wer digitale Beratung anbietet, braucht eine klare, vertrauenswürdige Website. Sie ist der zentrale Ort, an dem Menschen erfahren:

  • was du anbietest

  • für wen du arbeitest

  • wie du arbeitest

  • wie sie dich buchen können

Viele unterschätzen, wie günstig professionelle Websites inzwischen sind.

Beispiel: Hetzner Webhosting

  • Webhosting S: 1,90 €/Monat

  • Domain: ca. 5 €/Jahr

Damit kostet deine Website im Schnitt nur 2,30 €/Monat – und gehört dir, ohne Abhängigkeiten von Baukasten-Systemen.
Wie du eine einfache Webseite selber erstellst erklären wir in folgendem Beitrag: Deine eigene Webseite in 30 Minuten erstellen

Noch besser: komm zu uns in den Campus: Dort lernst du Schritt für Schritt in Minikursen nicht nur wie du deine Webseite erstellst, sondern auch wie du online sichtbar wirst. Zusätzlich findest du eine Community von Gleichgesinnten mit Austausch, Inspiration und Unterstützung: Campus


3. Das Tool-Chaos vermeiden – und was stattdessen wirklich funktioniert

Viele Selbstständige stolpern in die gleiche Falle: Zu viele Tools, keine Übersicht, keine Struktur.

Typischer Flickenteppich:

  • Google Drive für Dateien

  • WhatsApp/Signal/Telegram für Nachrichten

  • Zoom für Video

  • externe Tools für Terminbuchung

  • PDFs in E-Mail-Anhängen

  • Notizen irgendwo auf dem Laptop

Das Ergebnis:
Unsicherheit, Datenchaos, Datenschutz-Probleme, ineffiziente Abläufe.

Die Lösung: Ein einziges Digital Office

Ein digitales Büro bündelt alles, was du für deine Beratung brauchst:

  • Dateien

  • Kontakte

  • Kommunikation

  • Videocalls

  • Kalender

  • Aufgaben

  • Dokumente

DSGVO-konform, übersichtlich, sicher und unabhängig. Das bieten wir hier:


4. Das ZenDiT Cockpit – ein komplettes, souveränes Digital Office

Das digitale Büro von ZenDiT basiert auf Nextcloud und ist genau für die Menschen entwickelt, die:

  • Klarheit statt Tool-Chaos wollen

  • Datenschutz ernst nehmen

  • professionelle Prozesse brauchen

  • Technik lieber einfach als kompliziert mögen

Das bietet das Cockpit:

  • Sicheres E-Mail-Postfach

  • Terminbuchung für Klient*innen

  • Messenger & Videochat (E2E-verschlüsselt)

  • Kontaktverwaltung

  • 1 TB Cloudspeicher

  • Online-Office (Texte, Tabellen, Präsentationen)

  • Projekt- und Aufgabenverwaltung

Kosten: 29 €/Monat – 14 Tage kostenlos testen:
👉 https://zendit.digital/digitales-buero


5. Die realen Kosten eines sicheren digitalen Beratungs-Setups

Viele glauben, ein professionelles digitales Büro sei teuer. Tatsächlich liegen die realen Kosten überraschend niedrig:

  • Website: ~2,30 €/Monat

  • Zertifizierte Videoberatung: 0–19 €/Monat (fallen nur an, wenn du Kassenleistungen abrechnest)

  • Digital Office (ZenDiT Cockpit): 29 €/Monat

➡️ Zusammen: ca. 30 - 50 € im Monat 

Zum Vergleich:
Ein kleines physisches Büro kostet schnell 500 €/Monat, ohne Tools, ohne Sicherheit, ohne Infrastruktur.

Digital ist effizienter, günstiger und oft deutlich professioneller.


6. Alltag: Wie du sofort starten kannst

Mit einem durchdachten System kannst du nahezu jede Art von Beratung online anbieten:

  • psychologische oder soziale Beratung

  • Coaching

  • Familien-, Gesundheits- oder Ernährungsberatung

  • berufliche Beratung

  • Kreativ- oder Designberatung

  • Wohnungs- und Umzugsberatung per Video

Wenn eine Person einen Termin bucht, läuft alles automatisch und sicher im Cockpit:

  • Terminbestätigung

  • Kalendereintrag

  • Nachrichten

  • Dateien

  • Dokumentationen

Keine Tool-Suche mehr. Kein Chaos. Keine Sorge, etwas zu vergessen.


Fazit: Digitale Beratung darf leicht sein

Digitale Beratung muss nicht technisch überfordern oder rechtliche Unsicherheiten schaffen.
Mit drei klaren Bausteinen bist du professionell aufgestellt:

  1. Zertifizierte Videoberatung

  2. Professionelle Website

  3. Sicheres Digital Office

Hör auf, Tools zu sammeln – und fang an, mit einem souveränen System zu arbeiten.


👉 Starte jetzt deine sichere, strukturierte digitale Beratungspraxis.
Teste das ZenDiT Cockpit 14 Tage kostenlos:

https://zendit.digital/produkt/digitales-buero


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