Illustration eines lokalen KI-Agenten mit Icons der Tools Agent Zero, OpenClaw, Manus und Genspark – Vergleich zwischen lokaler KI und Cloud-Agenten im Kontext digitaler Souveränität.

Alternative der Woche 6 - KI-Agenten Vergleich: Agent Zero, OpenClaw, Manus & Genspark – Welcher passt zu dir?

Die Welt der künstlichen Intelligenz verändert sich rasant. Während wir vor einem Jahr noch über Chatbots sprachen, die nur antworten, reden wir heute über KI-Agenten – Programme, die nicht nur antworten, sondern auch handeln. Sie recherchieren, schreiben Code, verwalten Dateien, buchen Termine und führen komplexe Aufgaben völlig eigenständig durch.

Für dich als Soloselbstständige:r, Beratungsstelle oder soziale Einrichtung stellt sich jetzt die wichtigste Frage: Welcher KI-Agent passt zu mir? Und noch wichtiger: Wie halte ich meine Daten sicher?

Es gibt da nämlich einen großen Unterschied. Während manche Agenten deine Daten in die USA schicken, laufen andere komplett lokal auf deinem Computer. Dieser Artikel hilft dir, die richtige Wahl zu treffen.


Die vier wichtigsten KI-Agenten im Überblick

Es gibt mittlerweile viele KI-Agenten auf dem Markt. Wir konzentrieren uns auf die vier, die für Beratungsstellen, soziale Einrichtungen und Soloselbstständige am relevantesten sind: Agent Zero, OpenClaw, Manus und Genspark.

Kriterium Agent Zero OpenClaw Manus Genspark
Grundidee Selbst gehosteter Agenten-Computer für Automationen Self-hosted Messaging-Gateway für KI-Chats Vollautomatischer Cloud-Agent für komplexe Aufgaben Cloud-Workspace mit „Mixture of Agents"
Hosting Lokal / eigener Server, Open Source Lokal / eigener Server, Open Source Nur Cloud (Anbieter-Rechenzentrum) Nur Cloud (SaaS-Plattform)
Datenspeicherung Alle Daten bleiben in deiner Infrastruktur Nachrichten laufen über deinen Server Datenverarbeitung komplett in der Cloud Inhalte und Kontexte in der Cloud des Anbieters
Datenschutz / DSGVO ✓✓✓ Sehr hoch ✓✓ Hoch ⚠ Kritisch ⚠ Kritisch
Typische Stärken Dateiverarbeitung, lokale Automationen WhatsApp/Telegram-Integration Tiefgehende Recherchen, Langläufer-Prozesse Content-Produktion (Posts, Berichte, Medien)
Zielgruppe Datenschutz-bewusste Teams Tech-affine Nutzer mit Messengern Unternehmen mit Automatisierungsbedarf Content-Teams und Solo-Selbstständige
Kosten Kostenlos + API-Kosten Kostenlos + API-Kosten Monatliches Abo Monatliches Abo

Infografik zum Vergleich von KI-Agenten: Agent Zero und OpenClaw als lokale DSGVO-konforme Lösungen sowie Manus und Genspark als Cloud-KI für Automatisierung und Content-Produktion.
Vier KI-Agenten im Überblick: Agent Zero und OpenClaw ermöglichen lokale, DSGVO-konforme KI-Nutzung. Manus und Genspark bieten leistungsstarke Cloud-Automatisierung für Recherche und Content.

Agent Zero: Der sichere Weg für sensible Daten

Stellen wir uns folgende Situation vor: Du bist eine Beratungsstelle und möchtest KI nutzen, um deine Arbeit zu erleichtern. Aber deine Klient:innen-Daten sind hochsensibel. Sie dürfen nicht einfach in eine Cloud-Infrastruktur in den USA fließen. Genau hier kommt Agent Zero ins Spiel.

Agent Zero ist ein kostenloses, open-source Framework, das auf deinem eigenen Computer oder Server läuft. Statt deine KI in der Cloud zu nutzen, holst du dir einen digitalen Assistenten ins Haus, der deine Dateien, Kalender und Tools direkt vor Ort nutzt. Du entscheidest selbst, welche Ordner er sehen darf, mit welchen Programmen er arbeitet und ob überhaupt Daten an externe KI-Modelle gesendet werden.

Das macht Agent Zero so besonders:

Agent Zero ist 100% open source. Das bedeutet: Der Code ist öffentlich einsehbar, auditierbar und kann genau an deine Strukturen angepasst werden. Es gibt kein Vendor-Lock-in, keine „magische Black Box", bei der du nicht weißt, was dahinter steckt. Du kannst beliebige KI-Modelle anbinden – OpenAI, Mistral, Ollama, DeepSeek – und trotzdem dafür sorgen, dass sensible Daten im lokalen Netz bleiben.

Besonders interessant: Du kannst Agent Zero auch mit europäischen KI-Modellen wie Mistral (Frankreich) nutzen. So bleiben deine Daten nicht nur lokal, sondern die KI-Anfragen gehen auch nicht in die USA.

Praktische Beispiele aus meinem Alltag:

Im Studio nutze ich Agent Zero für Videobearbeitung und Dateimanagement – ganz ohne Adobe Premiere oder zusätzliche Cloud-Dienste. Der Agent findet Clips, benennt sie um und erstellt Rohschnitte. Im Büro habe ich ihn so konfiguriert, dass er mir Termine direkt in meinen Nextcloud-Kalender einträgt. Ich spreche einfach ein: „Nächsten Dienstag, 15 Uhr, Beratungstermin mit Familie Müller". Agent Zero transkribiert das Sprachmemo, liest Datum und Uhrzeit aus und bucht den Termin – alles lokal, nichts geht in die USA.

Für wen ist Agent Zero geeignet?

Agent Zero ist ideal für Beratungsstellen, soziale Einrichtungen und Soloselbstständige, die strenge DSGVO-Anforderungen haben. Wenn du echte Klient:innen-Daten verarbeiten musst, ist Agent Zero die sicherste Wahl.


OpenClaw: KI über WhatsApp und Telegram

Während Agent Zero ein vollwertiges Framework ist, verfolgt OpenClaw einen anderen Ansatz. OpenClaw ist ein selbst gehostetes Gateway, das WhatsApp, Telegram, Discord und andere Messenger mit KI-Modellen verbindet.

Das Schöne daran: Es läuft auch auf einem Raspberry Pi – einem Mini-Computer für etwa 50 Euro. Deine Nachrichten laufen zuerst über deine Hardware, bevor sie an ein KI-Modell gehen.

Das macht OpenClaw interessant:

OpenClaw ist perfekt, wenn du KI über vertraute Messenger-Apps anbieten möchtest. Statt deine Nutzer:innen auf eine neue Plattform zu schicken, können sie einfach über WhatsApp oder Telegram mit der KI chatten. Das ist besonders für Beratungsstellen interessant, die ihre Zielgruppe dort erreichen, wo sie ohnehin unterwegs ist.

Allerdings: OpenClaw ist eher ein persönlicher Assistent als ein vollwertiger Agent. Für komplexe Aufgaben wie Videobearbeitung oder Dokumentenverarbeitung ist es nicht gemacht.

Datenschutz bei OpenClaw:

Die Nachrichten laufen über deinen Server, was gut ist. Aber: Der eigentliche KI-Dienst (z.B. OpenAI) erhält die Nachrichteninhalte weiterhin, wenn du kein lokales Modell verwendest. Für Beratungseinrichtungen kann das problematisch sein. Die Lösung: Nutze auch bei OpenClaw ein europäisches oder lokales Modell.


Manus: Der Cloud-Agent für komplexe Aufgaben

Manus ist ein kommerzieller, vollautomatischer Cloud-Agent mit Multi-Agenten-Architektur. Das klingt kompliziert, bedeutet aber: Manus plant Aufgaben, verteilt sie auf spezialisierte Unter-Agenten und führt sie eigenständig durch – ähnlich wie ein Team aus Experten.

Das macht Manus besonders:

Manus ist unglaublich mächtig für tiefgehende Recherchen und komplexe Workflows. Er kann stundenlang im Hintergrund arbeiten, Informationen sammeln, analysieren und Berichte erstellen. Für Unternehmen, die maximale Automatisierung brauchen, ist Manus eine großartige Lösung.

Das Problem mit Manus:

Alle Daten werden in einer Cloud-Umgebung verarbeitet, oft außerhalb des eigenen Rechtsraums. Das ist für sensible Klient:innen-Daten problematisch. Manus ist nur geeignet, wenn du keine personenbezogenen Informationen verarbeitest oder entsprechende Verträge (Auftragsverarbeitungsverträge, EU-Standardvertragsklauseln) mit dem Anbieter abgeschlossen hast.

Praktische Beispiele aus meinem Alltag:

Ich nutze Manus bei der Erstellung von Inhalten für Onlineseminare und Workshops, zum Aufarbeiten von Informationen und Ideen und zum Erstellen von interaktiven HTML-Seiten. Mit Manus habe ich auch die Webseitenübersicht zum Blogbeitrag erstellt, die weiter unten zu finden ist.

Für wen ist Manus geeignet?

Manus ist perfekt für Unternehmen, die komplexe Automatisierungsaufgaben benötigen und keine Bedenken bezüglich Cloud-Verarbeitung haben. Auch für Soloselbstständige, die schnell Ergebnisse bei Recherchen brauchen, ist Manus ein mächtiges Werkzeug.


Genspark: Der Content-Creator unter den Agenten

Genspark ist ein Cloud-Workspace, der eine „Mixture of Agents" nutzt – also viele verschiedene KI-Modelle und Tools kombiniert, um schnell hochwertige Inhalte zu erzeugen. Das System wählt automatisch aus über 30 Modellen und 150 Tools die beste Kombination.

Das macht Genspark besonders:

Genspark ist unglaublich schnell bei der Content-Erstellung. Du brauchst einen Social-Media-Post? Eine Präsentation? Ein Video? Genspark erstellt es in Minuten. Das ist ideal für Marketing-Teams und Content-Ersteller.

Das Problem mit Genspark:

Die Inhalte, die du einspielst, werden in der Cloud verarbeitet und zwischengespeichert. Für hochsensible Klient:innen-Daten ist das problematisch. Genspark ist nur geeignet für Marketing-Material, anonymisierte Beispiele oder öffentliche Inhalte.

Praktische Beispiele aus meinem Alltag:

Ich nutze Genspark sehr gerne für die Erstellung von Präsenationen von Vorträgen oder Onlineseminaren, zur Erstellung von modernen Beispielwebseiten oder zur Erweiterung meiner Aufschriebe.

Für wen ist Genspark geeignet?

Genspark ist perfekt für Content-Teams, Marketing-Abteilungen und Solo-Selbstständige, die schnell hochwertige Inhalte produzieren möchten.


Der Datenschutz-Faktor: Warum er so wichtig ist

Hier ist die wichtigste Erkenntnis dieses Artikels: Datenschutz ist nicht optional, sondern ein Muss.

Wenn du eine Beratungsstelle oder soziale Einrichtung leitest, sind deine Klient:innen-Daten hochsensibel. Sie dürfen nicht unkontrolliert in Cloud-Infrastrukturen landen. Wenn du Soloselbstständige:r bist, möchtest du wahrscheinlich auch nicht, dass deine Geschäftsdaten überall herumfliegen.

Das größte Argument für Agent Zero ist die volle Datenkontrolle. Du kannst ihn in einem abgeschotteten Netzwerk betreiben, auf einem Server bei deinem IT-Dienstleister oder im eigenen Rechenzentrum. Rollen- und Rechtekonzepte, Verschlüsselung und Protokollierung lassen sich so gestalten, dass sie zu deinen internen Richtlinien und zur DSGVO passen.

Im Gegensatz dazu verarbeiten cloudbasierte Lösungen wie Manus oder Genspark alle Daten im Rechenzentrum des Anbieters. Das kann für Marketing-Texte, öffentliche Inhalte oder anonyme Beispiele in Ordnung sein. Aber sobald echte Klient:innen-Informationen im Spiel sind, wird es heikel.

Mit Agent Zero hast du die Möglichkeit, echte sensible Daten lokal zu halten und nur unkritische oder anonymisierte Inhalte mit externen Modellen zu bearbeiten.

Infografik zum Vergleich von KI-Agenten: Agent Zero und OpenClaw als lokale KI-Lösungen mit hohem Datenschutz sowie Manus und Genspark als Cloud-Agenten für Automatisierung und Content-Erstellung.
KI-Agenten im Überblick: Agent Zero und OpenClaw ermöglichen lokale Verarbeitung und hohe Datensouveränität, während Manus und Genspark leistungsstarke Cloud-Agenten für Recherche und Content-Erstellung sind.

Wie du mit Agent Zero startest

Du interessierst dich für Agent Zero und möchtest wissen, wie du anfängst? Das ist einfacher als du denkst – aber es gibt ein paar wichtige Schritte zu beachten.

Schritt 1: Ziel definieren

Überlege dir zuerst, was Agent Zero für dich tun soll. Möchtest du Termine automatisch in deinen Kalender eintragen? Dokumente sortieren und zusammenfassen? Videobearbeitung automatisieren? Je klarer dein Ziel, desto besser.

Schritt 2: Die Installation

Die Installation von Agent Zero ist nicht kompliziert, aber es gibt ein paar technische Schritte. Deshalb habe ich ein ausführliches Video gemacht, das dir Schritt für Schritt zeigt, wie du Agent Zero auf deinem Windows-PC installierst und DSGVO-konform konfigurierst.

👉 Hier geht's zum Installations-Video

In diesem Video zeige ich dir:

  • Wie du Docker Desktop installierst

  • Wie du Agent Zero startest

  • Wie du Mistral (das europäische KI-Modell) konfigurierst

  • Wie du sicherstellst, dass alles DSGVO-konform läuft

Das Video ist für Anfänger gemacht – du brauchst keine technischen Vorkenntnisse.


Welcher Agent passt zu dir?

Dazu haben wir eine eigene Webseite erstellt, die die nochmals alle Inhalte übersichtlich zeigt:

👉 Hier geht's zur KI Agenten Übersicht 

Hier ist die kurze Antwort:

Agent Zero, wenn du:

  • Eine Beratungsstelle oder soziale Einrichtung leitest

  • Sensible Klient:innen-Daten verarbeitest

  • Volle Kontrolle über deine Daten haben möchtest

  • Bereit bist, ein bisschen Zeit in die Einrichtung zu investieren

OpenClaw, wenn du:

  • KI über WhatsApp oder Telegram anbieten möchtest

  • Einen persönlichen Assistenten brauchst

  • Mit einem Mini-Computer arbeiten möchtest

Manus, wenn du:

  • Komplexe Recherchen und Automatisierungen brauchst

  • Keine Bedenken bezüglich Cloud-Verarbeitung hast

  • Schnelle Ergebnisse brauchst

Genspark, wenn du:

  • Schnell hochwertige Content erstellen möchtest

  • Ein Marketing-Team oder Content-Creator bist

  • Keine sensiblen Daten verarbeitest


Fazit: Die richtige Wahl treffen

Die Welt der KI-Agenten ist aufregend und voller Möglichkeiten. Aber es ist wichtig, die richtige Wahl zu treffen – für deine Sicherheit, deine Daten und deine Nutzer:innen.

Wenn du auf der Suche nach einer KI-Lösung bist, die nicht nur intelligent, sondern auch datenschutzfreundlich ist, ist Agent Zero eine der spannendsten Optionen der letzten Jahre. Und das Beste: Es ist kostenlos und open source.


Bereit, mit KI-Agenten zu starten?

Du möchtest mehr über KI-Agenten und deren praktische Anwendung erfahren? Dann schau dir unsere Video-Serie auf Youtube oder unserem Peertube Kanal an, in der wir KI-Agenten im Detail erklären. Im ZenDiT Campus gibt noch mehr Input und Austausch. Registriere dich kosenfrei.

Oder wenn du Fragen hast: Schreib uns eine Nachricht! Wir helfen dir gerne weiter, die richtige KI-Lösung für deine Einrichtung zu finden.

 


Illustration eines Passwort-Managers mit digitalem Tresor und Vergleich von Bitwarden, KeePass, 1Password und Dashlane als Wege zu mehr digitaler Sicherheit und Souveränität.

Alternative der Woche 5: Passwort-Manager im Vergleich

In den vergangenen Wochen haben wir uns mit Wegen aus der Abhängigkeit großer Plattformen beschäftigt. Wir haben gesehen, wie wir unsere Suche im Netz selbst bestimmen und wie soziale Netzwerke ohne Algorithmus-Druck funktionieren können. Doch bei all diesen Schritten in eine selbstbestimmte digitale Welt gibt es eine Hürde, die uns oft zurückhält: die Sorge um unsere Zugangsdaten.

Wer sich im Netz bewegt, sammelt unzählige Konten. Die Versuchung ist groß, überall dasselbe einfache Passwort zu nutzen oder sich auf die Speicherfunktion des Browsers zu verlassen. Doch wahre digitale Souveränität beginnt dort, wo wir die Kontrolle über unsere digitalen Schlüssel zurückgewinnen. Ein Passwort-Manager ist dafür kein technisches Spielzeug, sondern ein Werkzeug für mehr Ruhe und Sicherheit im Alltag.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie verschiedene Lösungen – von der komfortablen Cloud bis zum hochsicheren lokalen Tresor – funktionieren und welche Philosophie hinter den Anbietern steckt.

1. Warum überhaupt ein Passwort-Manager?

Ein Passwort-Manager ist im Grunde ein digitaler Tresor. Du musst dir nur noch ein einziges, starkes Hauptpasswort merken. Den Rest erledigt die Software für dich: Sie erstellt komplexe Passwörter, speichert sie sicher verschlüsselt und fügt sie bei Bedarf automatisch in Anmeldemasken ein.

Der Nutzen im Alltag ist spürbar:

  • Sicherheit: Jedes Konto erhält ein eigenes, langes Zufallspasswort.
  • Entlastung: Das ständige „Passwort vergessen“ und Zurücksetzen entfällt.
  • Übersicht: Du siehst auf einen Blick, wo du überall angemeldet bist.

Dabei stellt sich jedoch schnell die Frage nach dem Vertrauen: Wo liegen diese sensiblen Daten eigentlich? Hier unterscheiden sich die Ansätze grundlegend.

Infografik zur Passwort-Sicherheit: Die Passwort-Revolution zeigt die Risiken von Passwort-Wiederverwendung und erklärt die drei Schritte zu mehr digitaler Sicherheit – Generalschlüssel identifizieren, starke einzigartige Passwörter erstellen und einen Passwort-Manager nutzen.

2. Die verschiedenen Wege: Cloud vs. Lokal

Wenn wir über Passwort-Manager sprechen, begegnen uns zwei Welten. Die eine setzt auf maximalen Komfort durch die Cloud, die andere auf maximale Kontrolle durch lokale Speicherung.

Komfort in der Cloud: Bitwarden und 1Password

Lösungen wie oder speichern deinen verschlüsselten Tresor auf deren Servern. Das ist bequem, weil deine Passwörter auf dem Smartphone, dem Laptop und im Büro sofort synchron sind.

Bitwarden nimmt hier eine Sonderrolle ein: Der Programmcode ist offen einsehbar (Open Source), was Vertrauen schafft, da Fachleute die Sicherheit ständig prüfen können. Zudem bietet es eine kostenlose Basisversion, die für die meisten Menschen im Alltag völlig ausreicht.

Kontrolle auf dem eigenen Gerät: KeePass

Für alle, die ihre Daten unter keinen Umständen ins Internet geben möchten, ist die klassische Alternative. Hier bleibt die Passwort-Datei auf deinem Computer oder einem USB-Stick. Es gibt keine zentrale Firma und keine Cloud. Das erfordert etwas mehr Eigeninitiative bei der Sicherung der Daten, bietet aber das höchste Maß an digitaler Selbstbestimmung.

3. Die Anbieter im direkten Vergleich

Infografik zum Passwort-Manager-Vergleich: KeePass für maximale Kontrolle, Bitwarden als flexibler Open-Source-Manager und 1Password oder Dashlane für maximalen Komfort in der Cloud.

Damit du eine Orientierung findest, haben wir die gängigsten Lösungen gegenübergestellt. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, was zu deinem Sicherheitsbedürfnis passt.

Produkt
Fokus & Alltag
Sicherheit & Technik
Standort & Daten
Sehr komfortabel, läuft überall, gute Gratis-Version.
Open Source, starke Verschlüsselung, Cloud-basiert.
USA (Self-Hosting möglich), gilt als sehr transparent.
Für Technik-Affine, keine eigene Cloud, volle Kontrolle.
Lokal auf deinem Gerät, Open Source Projekt aus DE.
Deutschland, keine Datensammlung durch Anbieter.
Hoher Komfort, ideal für Familien und Teams.
anbietergebundene Lösung, sehr sicher, zusätzliche Schutzstufen.
Kanada/USA, unterliegt nordamerikanischem Recht.
Viele Zusatzfunktionen wie VPN inklusive.
anbietergebundene Lösung, Fokus auf Benutzerfreundlichkeit.
USA (Server teils in der EU für hiesige Kunden).

4. Ein Wort zur Vorsicht: LastPass

In einem Vergleich darf auch die Erwähnung von LastPass nicht fehlen. Lange Zeit war es der Marktführer, doch mehrere Sicherheitsvorfälle in der Vergangenheit haben das Vertrauen vieler Nutzer erschüttert. Es zeigt uns, dass auch große Namen nicht unfehlbar sind und es sich lohnt, auf Transparenz und offene Standards zu setzen.

5. Der erste Schritt zu mehr digitaler Ruhe

Der Umstieg auf einen Passwort-Manager wirkt am Anfang oft wie ein großes Projekt. Doch du musst nicht alle Passwörter an einem Tag ändern. Beginne mit deinem wichtigsten Konto – meist ist das dein E-Mail-Postfach – und arbeite dich langsam vor.

Wenn du dich für eine Lösung entscheidest, achte auf zwei Dinge:
1.Wähle ein Hauptpasswort, das du dir gut merken kannst, das aber für andere unmöglich zu erraten ist.
2.Nutze, wo immer möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) als zusätzliches Schloss vor deinem Tresor.

Ein Passwort-Manager nimmt dir die Last der digitalen Organisation ab und schenkt dir die Gewissheit, dass deine digitalen Schlüssel sicher verwahrt sind.

👉 Du möchtest deine digitale Sicherheit und Cyberhygiene aktiv stärken?

Im beschäftigen wir uns aktuell mit dem Modul "Digitale Sicherheit und Cyberhygiene". Hier findest du noch mehr: ausführliche Informationen, Schritt-für-Schritt Anleitungen und Checklisten, um deine digitale Sicherheit umfassend zu stärken und souverän im Netz unterwegs zu sein.

 


Frau arbeitet am Laptop mit digitalen Sicherheits-Icons; symbolisiert sichere, DSGVO-konforme digitale Beratung und ein strukturiertes Digital Office

Digitale Beratung starten – sicher, souverän und ohne Tool-Chaos

Immer mehr Selbstständige, BeraterInnen, Coaches oder HeilpraktikerInnen möchten ihre Beratung digital anbieten. Doch viele fühlen sich schnell überfordert: zu viele Tools, zu viele technische Entscheidungen, zu viel Unsicherheit rund um Datenschutz und rechtliche Vorgaben. Gleichzeitig besteht der Wunsch, online professionell aufzutreten – ohne sich zu verbiegen oder ständig Angst vor Fehlern zu haben.

Die gute Nachricht: Eine digitale Beratung lässt sich einfach, sicher und kostengünstig aufsetzen. Dieser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie du eine DSGVO-konforme, rechtssichere und übersichtliche digitale Arbeitsumgebung aufbaust, die ohne Technik-Stress funktioniert.


1. Rechtliche Sicherheit – das Fundament digitaler Beratung

Wer digitale Beratung startet, steht oft vor der Frage: Welche Tools darf ich überhaupt nutzen?
Die Anforderungen sind je nach Branche unterschiedlich, aber eines gilt immer: Die Daten deiner Klient*innen müssen geschützt sein.

Wenn du deine Leistungen über die Krankenkasse abrechnest oder auf einen zertifizierter Videodienst angewiesen bist, reichen normale Tools wie Zoom, Teams oder Google Meet nicht aus, daher:

Zertifizierte Videoplattform nutzen

Ein zuverlässiger, zertifizierter Anbieter ist z. B. Red Connect:

  • kostenloser, zertifizierter Video-Raum

  • keine Installation

  • ideal für den Start

  • rechtlich abgesichert

  • optional Pro-Version für 19 €/Monat

Die Zertifizierung ist entscheidend, wenn du über Krankenkassen, öffentliche Träger oder Bildungsgutscheine abrechnen möchtest. Eine Übersicht der Anforderungen findest du auch bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Ein zertifizierter Video-Raum ist damit der erste Baustein deiner sicheren digitalen Praxis.


2. Professionelle Website – dein digitales Schaufenster

Wer digitale Beratung anbietet, braucht eine klare, vertrauenswürdige Website. Sie ist der zentrale Ort, an dem Menschen erfahren:

  • was du anbietest

  • für wen du arbeitest

  • wie du arbeitest

  • wie sie dich buchen können

Viele unterschätzen, wie günstig professionelle Websites inzwischen sind.

Beispiel: Hetzner Webhosting

  • Webhosting S: 1,90 €/Monat

  • Domain: ca. 5 €/Jahr

Damit kostet deine Website im Schnitt nur 2,30 €/Monat – und gehört dir, ohne Abhängigkeiten von Baukasten-Systemen.
Wie du eine einfache Webseite selber erstellst erklären wir in folgendem Beitrag: Deine eigene Webseite in 30 Minuten erstellen

Noch besser: komm zu uns in den Campus: Dort lernst du Schritt für Schritt in Minikursen nicht nur wie du deine Webseite erstellst, sondern auch wie du online sichtbar wirst. Zusätzlich findest du eine Community von Gleichgesinnten mit Austausch, Inspiration und Unterstützung: Campus


3. Das Tool-Chaos vermeiden – und was stattdessen wirklich funktioniert

Viele Selbstständige stolpern in die gleiche Falle: Zu viele Tools, keine Übersicht, keine Struktur.

Typischer Flickenteppich:

  • Google Drive für Dateien

  • WhatsApp/Signal/Telegram für Nachrichten

  • Zoom für Video

  • externe Tools für Terminbuchung

  • PDFs in E-Mail-Anhängen

  • Notizen irgendwo auf dem Laptop

Das Ergebnis:
Unsicherheit, Datenchaos, Datenschutz-Probleme, ineffiziente Abläufe.

Die Lösung: Ein einziges Digital Office

Ein digitales Büro bündelt alles, was du für deine Beratung brauchst:

  • Dateien

  • Kontakte

  • Kommunikation

  • Videocalls

  • Kalender

  • Aufgaben

  • Dokumente

DSGVO-konform, übersichtlich, sicher und unabhängig. Das bieten wir hier:


4. Das ZenDiT Cockpit – ein komplettes, souveränes Digital Office

Das digitale Büro von ZenDiT basiert auf Nextcloud und ist genau für die Menschen entwickelt, die:

  • Klarheit statt Tool-Chaos wollen

  • Datenschutz ernst nehmen

  • professionelle Prozesse brauchen

  • Technik lieber einfach als kompliziert mögen

Das bietet das Cockpit:

  • Sicheres E-Mail-Postfach

  • Terminbuchung für Klient*innen

  • Messenger & Videochat (E2E-verschlüsselt)

  • Kontaktverwaltung

  • 1 TB Cloudspeicher

  • Online-Office (Texte, Tabellen, Präsentationen)

  • Projekt- und Aufgabenverwaltung

Kosten: 29 €/Monat – 14 Tage kostenlos testen:
👉 https://zendit.digital/digitales-buero


5. Die realen Kosten eines sicheren digitalen Beratungs-Setups

Viele glauben, ein professionelles digitales Büro sei teuer. Tatsächlich liegen die realen Kosten überraschend niedrig:

  • Website: ~2,30 €/Monat

  • Zertifizierte Videoberatung: 0–19 €/Monat (fallen nur an, wenn du Kassenleistungen abrechnest)

  • Digital Office (ZenDiT Cockpit): 29 €/Monat

➡️ Zusammen: ca. 30 - 50 € im Monat 

Zum Vergleich:
Ein kleines physisches Büro kostet schnell 500 €/Monat, ohne Tools, ohne Sicherheit, ohne Infrastruktur.

Digital ist effizienter, günstiger und oft deutlich professioneller.


6. Alltag: Wie du sofort starten kannst

Mit einem durchdachten System kannst du nahezu jede Art von Beratung online anbieten:

  • psychologische oder soziale Beratung

  • Coaching

  • Familien-, Gesundheits- oder Ernährungsberatung

  • berufliche Beratung

  • Kreativ- oder Designberatung

  • Wohnungs- und Umzugsberatung per Video

Wenn eine Person einen Termin bucht, läuft alles automatisch und sicher im Cockpit:

  • Terminbestätigung

  • Kalendereintrag

  • Nachrichten

  • Dateien

  • Dokumentationen

Keine Tool-Suche mehr. Kein Chaos. Keine Sorge, etwas zu vergessen.


Fazit: Digitale Beratung darf leicht sein

Digitale Beratung muss nicht technisch überfordern oder rechtliche Unsicherheiten schaffen.
Mit drei klaren Bausteinen bist du professionell aufgestellt:

  1. Zertifizierte Videoberatung

  2. Professionelle Website

  3. Sicheres Digital Office

Hör auf, Tools zu sammeln – und fang an, mit einem souveränen System zu arbeiten.


👉 Starte jetzt deine sichere, strukturierte digitale Beratungspraxis.
Teste das ZenDiT Cockpit 14 Tage kostenlos:

https://zendit.digital/produkt/digitales-buero


Illustration digitaler Beratung mit drei Finanzierungswegen – Kassenfinanzierung, Privatvertrag und Fördermittel – als holografische Symbole in einem modernen Büro

Digitale Beratung finanzieren: Was wirklich zählt – und warum viele an den falschen Stellen anfangen

Wer heute als BeraterIn, Hebamme, CoachIn, TherapeutIn oder soziale Einrichtung digital arbeiten will, trifft schnell auf eine unangenehme Wahrheit:
Es ist nicht das Tool, das dein digitales Angebot bestimmt – sondern der Geldfluss.

Und genau hier scheitern viele schon beim Einstieg.
Bevor man sich in Zoom-vs.-Teams-Diskussionen oder Messenger-Empfehlungen verliert, braucht es eine einzige, glasklare Entscheidung:

Wer bezahlt deine Beratung?

Davon hängt alles andere ab: welche Tools erlaubt sind, wie sicher deine digitale Umgebung sein muss, welche Regeln gelten – und wie frei oder eingeschränkt du arbeiten kannst.

In diesem Beitrag bekommst du die Orientierung, die dir bislang niemand gegeben hat: verständlich, praxisnah und ohne Bürokratie-Blabla.


1. Der Kern deiner digitalen Praxis: Der Geldfluss

Noch bevor du ein Logo entwickelst oder eine Website baust, brauchst du Klarheit darüber, aus welcher Quelle dein Einkommen stammt.

Es gibt nur zwei grundsätzliche Modelle:

  1. Öffentlich finanziert (Kasse, Staat, Wohlfahrt, Kirche)

  2. Privat bezahlt (Direktvertrag zwischen dir und deinen Klient*innen)

Beide Bereiche folgen komplett unterschiedlichen Regeln.


2. Wenn der Staat oder die Krankenkasse zahlt

Viele Berufsgruppen beraten Menschen, die ihre Kosten nicht selbst tragen können:

  • Hebammenleistungen

  • Psychosoziale Beratung

  • Sozialberatung

  • Frühhilfe

  • Sucht-, Schuldner- oder Familienberatung

  • Ärztliche oder therapeutische Leistungen

  • Leistungen nach dem SGB

Hier gilt:

Wenn öffentliche Gelder fließen, gelten öffentliche Regeln.
Und die sind – freundlich formuliert – streng.

Die Folge:

Sobald du digital berätst und die Leistung über Kassen oder öffentliche Mittel abrechnest, betrittst du die Welt der Telemedizin.

Und dort gilt:

👉 Du darfst NUR zertifizierte Videodienstanbieter nutzen.

Nicht "sicher".
>Nicht "verschlüsselt".
>Nicht "eigentlich okay".
Sondern: zertifiziert nach deutschem Telemedizinsystem.

Das ist kein Interpretationsspielraum, keine Grauzone, kein „aber Zoom ist doch sicher“. Es ist Gesetz.

Warum ist das so?

Gespräche in diesen Bereichen enthalten hochsensible Daten: Gesundheit, Trauma, Diagnosen, familiäre Krisen.
Der Staat sagt daher:

„Wenn wir bezahlen, dann bestimmen wir auch den Raum, in dem beraten wird.“

Digitale Räume sind wie physische Räume: Du würdest Schwangerschaftsberatung auch nicht im Keller eines leerstehenden Hauses machen.
Und digital gelten die gleichen Anforderungen.

Das Problem: Fast niemand ist zertifiziert

Die Zertifizierung ist ein finanzielles Monster – jenseits von 100.000 €. Sie ist technisch, juristisch und organisatorisch extrem aufwendig.
Deshalb schaffen das fast nur große Anbieter.

Die Folge:

  • kaum Auswahl

  • wenig Innovation

  • oft schlechte Usability

  • teure Systeme

  • Lobbyismus

  • veraltete Technologie

Und trotzdem musst du – wenn du öffentlich abrechnest – genau diese Tools nutzen.


3. Wenn Klient*innen dich privat bezahlen

Hier beginnt die Freiheit.

Private Beratung bedeutet:

  • Eine Person bezahlt dich direkt.

  • Kein Amt mischt sich ein.

  • Kein Träger setzt Regeln.

  • Keine Krankenkasse stellt Bedingungen.

  • Keine Telemedizin-Zertifizierung.

👉 Du musst nur die DSGVO erfüllen. Nicht mehr, nicht weniger.

Damit kannst du:

  • moderne Tools einsetzen

  • Systeme kombinieren

  • digitale Prozesse selbst gestalten

  • Video, Chat, Cloud & Termine flexibel integrieren

  • ein professionelles digitales Büro aufbauen, das für dich funktioniert und einfach ist

Für Coaches, Selbstständige, Karriereberatung, betriebliche Beratung, Paarberatung, Finanzberatung oder private therapeutische Begleitungen gilt:

Zertifizierte Telemedizin spielt hier keine Rolle.

Und genau an dieser Stelle wird ZenDiT spannend – für alle, die unabhängig arbeiten wollen:

Für privat zahlende Klient*innen brauchst du kein zertifiziertes Telemedizin-System, sondern ein DSGVO-konformes, integriertes digitales Büro, das professionalisiert statt begrenzt.

ZenDiT stellt dir dafür eine vollständige digitale Umgebung zur Verfügung:

  • Sichere Videoberatung (DSGVO-konform, stabil, ohne Big-Tech-Abhängigkeit)

  • eigene Cloud auf EU-Servern zum Austausch sensibler Dokumente

  • Messenger für Kommunikation zwischen den Terminen

  • digitale Arbeitsbereiche für Materialien, Übungen, PDFs, Protokolle

  • Terminbuchung und Kalender direkt über deine eigene Domain

  • Zugänge für Klient*innen, damit alles an einem Ort bleibt

  • eine strukturierte digitale Oberfläche, die wie ein modernes „Beratungsbüro im Internet“ funktioniert

Außerdem unterstützt ZenDiT dich dabei:

  • dein Angebot sauber zu strukturieren

  • deine digitale Beratung professionell aufzubauen

  • technische Hürden zu reduzieren

  • Klarheit in deinen Workflow zu bringen

Kurz gesagt:

👉 Für private Beratung bekommst du bei ZenDiT das komplette digitale Büro, ohne Zertifizierungszwang – aber mit echter Datensouveränität.


4. Wenn deine Beratung über Fördermittel finanziert werden kann

Es gibt noch eine dritte Finanzierungsform, die viele völlig übersehen: Fördermittel.
Ob Bundesprogramme, Landesförderungen, EU-Mittel oder Spezialprogramme für Digitalisierung, Beratung, Weiterbildung und Organisationsentwicklung – sie eröffnen einen komplett eigenen Weg.

Der entscheidende Punkt:

👉 Bei Fördermitteln kannst du deinen digitalen Anbieter frei wählen.
👉 Entscheidend ist die Qualität – nicht die Zertifizierung.

Förderstellen interessiert vor allem:

  • Passt das digitale Setup zu deinem Vorhaben?

  • Ist die Lösung datenschutzkonform?

  • Unterstützt sie deine Zielgruppe?

  • Ist der Anbieter fachlich geeignet?

  • Ist das System langfristig nutzbar?

Hier zählt also die Begründung, nicht der Stempel irgendeiner Telemedizin-Behörde.

Auch hier kommt ZenDiT ins Spiel:

Wir begleiten dich genau bei diesem Schritt:

  • Wir beraten dich bei der Auswahl der passenden digitalen Umgebung

  • Wir helfen, dein Projekt förderfähig zu formulieren

  • Wir unterstützen dich bei der Erstellung von Förderanträgen

  • Wir begründen die Qualität der ZenDiT-Infrastruktur so, dass Förderstellen es nachvollziehen können

Damit du nicht nur förderfähig wirst – sondern deinen Antrag von vornherein stark aufstellst.

Diese Option ist besonders spannend für:

  • Beratungsstellen

  • Träger der Jugendhilfe

  • Selbstständige in der Beratung

  • Kleine soziale Einrichtungen

  • Hebammen und Therapeut*innen, die digitale Zusatzangebote ausbauen möchten

Kurz gesagt:

Fördermittel = freie Toolwahl + professionelle Begründung. Und genau das liefern wir dir: Angebote für Teams


5. Digitale Beratung ist mehr als ein Video-Call

Viele unterschätzen, was ein professionelles digitales Setting wirklich benötigt.
Beratung besteht nicht aus 45 Minuten Video – das ist maximal 20 %.

Die restlichen 80 % sind:

✔ Dokumente austauschen

✔ Kommunikation zwischen Terminen

✔ sichere Datenspeicherung

✔ Terminbuchung ohne Chaos

✔ gemeinsame Arbeit an Materialien

✔ eine zentrale, geschlossene Plattform

Digital Beratung braucht eine digitale Umgebung, kein Tool-Gemüse.


6. Der Weg des „Digitalen Unternehmers“

Wenn du unabhängig arbeiten willst – oder kannst (privat oder förderfähig) – solltest du ein System aufbauen, das:

  • sicher

  • DSGVO-konform

  • flexibel

  • modern

  • erweiterbar

ist.

ZenDiT bietet genau das:

  • sichere Videokonferenzen

  • DSGVO-konforme Cloud

  • Messenger

  • Terminbuchung

  • Dokumentenfreigaben

  • Arbeitsbereiche für Klient*innen

  • ein professionelles, integriertes digitales Büro

Ohne Telemedizin-Zertifizierung, aber technisch auf dem gleichen Sicherheitsniveau wie die großen Anbieter.


7. Fazit – Die wichtigste Frage: Wer zahlt?

Deine digitale Strategie hängt an einer einzigen Entscheidung:

Öffentliche Finanzierung → zertifizierte Videodienste, wenig Freiheit

Private Finanzierung → freie Toolwahl, moderne digitale Räume

Fördermittel → freie Anbieterwahl + starke Begründung + ZenDiT-Begleitung

Wenn du weißt, wer deine Leistung bezahlt, weißt du automatisch:

  • welche Tools du nutzen darfst

  • wie dein digitales Setup aussehen sollte

  • welche Regeln gelten

  • welche Freiheiten du hast

Digitale Beratung kann leicht, modern und unabhängig sein – wenn die Struktur stimmt.

Wähle deinen Weg bewusst. Baue deinen digitalen Raum souverän.


Bereit, deine digitale Beratung sauber aufzubauen?

Wenn du willst, dass dein digitales Setting nicht nur funktioniert, sondern dir wirklich Freiheit, Struktur und Sicherheit gibt, dann lass uns sprechen.

In einem kostenlosen Beratungsgespräch klären wir:

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Titelgrafik „KI der Woche – NotebookLM“ mit einer Roboterhand und einer menschlichen Hand, die sich berühren, Symbol für Verbindung von Mensch und Künstlicher Intelligenz.

NotebookLM: Die KI, die nur Ihre Unterlagen kennt

Was ist NotebookLM?

NotebookLM ist eine Künstliche Intelligenz von Google Labs, die wie ein persönlicher Assistent funktioniert. Sie arbeitet nicht mit Internetwissen, sondern nur mit den Dokumenten, die Sie selbst hochladen – zum Beispiel PDFs, Notizen oder Webseiten.

Das Besondere: Die KI „versteht“ Ihre Dateien, fasst Inhalte zusammen, erstellt Fragen, Gliederungen oder Audio-Zusammenfassungen – alles auf Basis Ihrer eigenen Quellen.


💡 Warum NotebookLM so besonders ist

Innovation und Nutzen

  • Zuverlässige Antworten: NotebookLM erfindet keine Fakten. Es nutzt ausschließlich Ihre Dokumente. (dennoch: In einer Studie waren bei NotebookLM etwa 13 % der Aussagen fehlerhaft oder ungenau.)

  • Transparente Quellen: Jede Antwort enthält eine genaue Quellenangabe – Sie wissen immer, woher die Information stammt.

  • Automatische Strukturierung: Lange Texte werden zu übersichtlichen Listen, FAQs oder Zeitachsen.

  • Audio-Zusammenfassungen: Ihre Dokumente können als Mini-Podcasts vorgelesen werden – praktisch für unterwegs.

🔗 Mehr zu NotebookLM im offiziellen Google-Blog


⚙️ Funktionen von NotebookLM

NotebookLM bietet eine Reihe praktischer Funktionen, mit denen Sie Informationen aus Ihren Dokumenten direkt weiterverarbeiten können – ohne sie selbst durchzulesen. Hier die wichtigsten:

🗂️ 1. Quellen hochladen und verknüpfen

Sie können eigene PDFs, Google Docs, Webseiten oder Notizen hinzufügen.
Was passiert: NotebookLM liest die Inhalte, erkennt Themen, Überschriften und wichtige Begriffe.
Output: Eine gegliederte Übersicht Ihrer Quellen, die als Grundlage für alle weiteren Funktionen dient.

Screenshot der NotebookLM-Oberfläche von Google – Funktion „Quellen hochladen“ mit Google Drive, Website und Textoption


🧭 2. Fragen stellen („Ask your sources“)

Sie können NotebookLM gezielt Fragen zu Ihren Dokumenten stellen – etwa „Was steht über Datenschutz?“ oder „Welche Änderungen betreffen Selbsthilfegruppen?“
Was passiert: Die KI durchsucht Ihre Quellen und antwortet nur mit Informationen aus diesen Texten.
Output: Eine präzise Antwort mit Seiten- oder Abschnittsverweis, damit Sie nachvollziehen können, woher die Information stammt.

Screenshot der NotebookLM-Funktionen: Audio-Zusammenfassung, Videoübersicht, Mindmap, Berichte, Karteikarten und Quiz
NotebookLM bietet viele Möglichkeiten, Wissen aus Dokumenten aufzubereiten – von Audio-Zusammenfassungen über Mindmaps bis hin zu Lernkarten und Quizfragen.

🧩 3. Zusammenfassungen und Kernaussagen

Lange Texte werden automatisch in Abschnitte, Stichpunkte oder Bullet-Listen gegliedert.
Was passiert: Die KI erkennt Hauptaussagen und reduziert komplexe Passagen auf das Wesentliche.
Output: Eine leicht verständliche Übersicht mit den wichtigsten Punkten – ideal für Meetings, Lerninhalte oder Mitgliederinformationen.


🧠 4. FAQs (Fragenkataloge) erstellen

Sie können NotebookLM anweisen, häufige Fragen (FAQs) aus Ihren Dokumenten zu generieren.
Was passiert: Die KI identifiziert typische Informationslücken oder wiederkehrende Themen.
Output: Eine fertige FAQ-Liste mit kurzen, klaren Antworten – z. B. für Ihre Website, ein Infoblatt oder den Aushang in der Einrichtung.


🗓️ 5. Vortrags- und Gliederungsvorschläge

Ideal für Schulungen, Treffen oder Präsentationen.
Was passiert: NotebookLM erstellt auf Basis Ihres Materials eine sinnvolle Reihenfolge (Agenda).
Output: Eine gegliederte Vortragsstruktur mit Themenpunkten, Zeitrahmen und Fragen für Diskussionen.


🎧 6. Audio-Zusammenfassungen (Podcast-Modus)

NotebookLM kann Ihre Dokumente in ein hörbares Format umwandeln.
Was passiert: Zwei KI-Stimmen „diskutieren“ über Ihre Inhalte und erklären die wichtigsten Punkte.
Output: Eine Mini-Podcast-Datei, die Sie unterwegs hören oder im Team teilen können – nützlich für barrierefreie Information.


🧾 7. Ideen- und Konzeptentwicklung

Aus Ihren Dokumenten lassen sich neue Texte oder Ideen ableiten, z. B. für Blogbeiträge, Newsletter oder Lernmaterialien.
Was passiert: NotebookLM erkennt Muster und Vorschläge in Ihren Quellen.
Output: Erste Entwürfe, Gliederungen oder Themenideen – basierend auf Ihrem eigenen Wissen, nicht auf Internetdaten.


👩‍💻 Entwickler & Kosten

Entwickler: Google Labs – Teil der Google-AI-Abteilung, ursprünglich bekannt als „Project Tailwind“.

Kosten:

  • Kostenlose Basisversion: Für Einzelpersonen und kleine Teams.

  • Plus-Version: Mehr Uploads, Audio-Funktionen, Team-Tools – verfügbar über Google Workspace.

💡 Für viele kleine Einrichtungen oder Soloselbstständige reicht die Gratisversion völlig aus.


🔒 Datensicherheit

NotebookLM speichert Ihre Dokumente verschlüsselt und nutzt sie nicht zum Training der allgemeinen KI-Modelle (z. B. Gemini).

⚠️ Trotzdem gilt:

  • Keine sensiblen personenbezogenen Daten hochladen.

  • Datenschutzrichtlinien Ihrer Organisation prüfen.

  • Ergebnisse immer kritisch prüfen – KI kann sich irren („Halluzinationen“).

🔗 Googles Datenschutzinformationen zu NotebookLM


🎯 Vorteile für Ihre Zielgruppen

Für Soloselbstständige

  • Content schneller erstellen: Blogideen oder Newsletter aus Ihren Notizen generieren.

  • Marktwissen bündeln: Studien und Kundendaten analysieren, ohne stundenlang zu lesen.

  • Effizient einarbeiten: Neue Projekte oder Kundenunterlagen hochladen – Überblick in Minuten.

Für soziale Einrichtungen & Selbsthilfegruppen

  • Komplexe Texte verständlich machen: Z. B. Gesetzestexte oder neue Leitlinien in einfacher Sprache zusammenfassen.

  • Wissensbasis aufbauen: Interne Dokumente, Protokolle oder Anträge als Nachschlagewerk nutzbar machen.

  • Treffen vorbereiten: KI erstellt Vortrags- oder Diskussionsgliederungen automatisch.

🧩 Beispiel aus der Praxis

Eine Selbsthilfegruppe nutzt NotebookLM so:

Schritt Was die Gruppe macht Was NotebookLM erledigt
1. Quelle hochladen Die Leiterin lädt eine 50-seitige Leitlinie hoch. NotebookLM liest und versteht alles in Sekunden.
2. Vereinfachen „Fasse die 5 wichtigsten Änderungen in einfacher Sprache zusammen.“ KI liefert klare Punkte mit Seitenangabe.
3. Fragenkatalog „Erstelle die 10 häufigsten Fragen (FAQs).“ KI erzeugt fertige Fragen & Antworten.
4. Vortrag „Gliedere einen 30-Minuten-Vortrag.“ KI erstellt Agenda mit Themenvorschlägen.

Ergebnis: Zeit gespart, Inhalte verständlich, Mitglieder informiert.

Für kleine Unternehmen

  • Dokumentation vereinfachen: Prozess- und Schulungsunterlagen zentral abrufbar machen.

  • Berichte analysieren: Schnell erkennen, was wirklich wichtig ist.

  • Team-Onboarding: Neue Mitarbeitende verstehen Dokumente schneller.


⚠️ Risiken & Grenzen

  • Nicht für sensible Daten geeignet.

  • Kritisches Prüfen bleibt Pflicht.

  • In Deutschland noch eingeschränkt verfügbar.

  • Begrenzte Kreativität: KI kann nur mit dem arbeiten, was Sie hochladen.

📘 Tipp: Nutzen Sie NotebookLM als digitalen Assistenten, nicht als alleinige Quelle.


🧭 Empfehlung

Wenn Sie regelmäßig mit langen Texten, Berichten oder Leitfäden arbeiten, ist NotebookLM ein echter Gamechanger. Starten Sie kostenlos, testen Sie mit ein paar Dokumenten – und erleben Sie, wie viel Zeit Sie sparen.👉 Im Campus entdecken – Lernen mit KI leicht gemacht

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Im Blogartikel "Notebook LM in der Praxis" finden Sie ein konkretes Beispiel und viele Möglichkeiten und Impulse, wie die Nutzung ganz konkret aussehen kann.
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